Dem Corona-Stress entkommen und leichter lernen

Dem Corona-Stress entkommen und leichter lernen

Aktuelles Angebot!

Mir ist es ein Herzensanliegen, Brain-Gym® bekannt zu machen. Deshalb biete ich als begleitende Kinesiologin während der Corona-bedingten Schulschließungen kostenfrei an, per Skype oder Zoom den Familien Bewegungen aus dem Brain-Gym®-Programm zu zeigen und mit ihnen zu üben. 

Die Schließung von Schulen und Kindergärten stellt viele Familien derzeit vor neue Herausforderungen. Der Corona-Stress ist ein neuartiges Phänomen. Von Home-Schooling, Homeoffice und weniger Bewegungsspielraum sind Viele betroffen. Die gute Nachricht ist, dass es eine einfache, aber effiziente Möglichkeit gibt, alle Familienmitglieder ganzheitlich, also emotional, geistig und körperlich zu unterstützen. Brain-Gym® ist ein Teilbereich der Kinesiologie und für jeden leicht zu erlernen. Mit der bewährten Brain-Gym®-Methode können Eltern ihre Kinder auch zuhause beim Lernen unterstützen und sich selbst und ihre Kinder in eine entspannte Atmosphäre bringen.

Endlich Schluss mit dem Lernstress für Kinder und Eltern!

Brain Gym® fördert die Leichtigkeit des Lernens in allen Bereichen, das Sozialverhalten und die Selbstwahrnehmung. Besonders Kinder steigern schnell ihre Fähigkeiten bei schulischen Leistungen wie Lesen, Schreiben und Rechnen.

Durch die einfachen Brain-Gym®-Übungen stellt sich Entspannung ein und Lernen wird wieder leicht und macht Spaß.

Was ist Brain-Gym®?

Die Brain Gym®-Methode ist eine der Säulen der Kinesiologie. Begründer dieses genialen Konzepts ist Dr. Paul Dennison, der bereits Anfang der 1980er Jahre dadurch das Lernen mit dem ganzen Gehirn in die Welt brachte.

Brain Gym® hilft Menschen aller Altersgruppen, ihre Aufmerksamkeit, Konzentration, Kommunikation, Gedächtnis, sportliche Leistungen, Lebensfreude und Vieles mehr zu verbessern. Besonders Kinder steigern schnell ihre Fähigkeiten bei schulischen Leistungen wie Lesen, Schreiben und Rechnen.

Die 26 einfachen Übungen erinnern uns an die natürliche frühkindliche Entwicklung. Die Bewegungen unterstützen die wirksame Kommunikation zwischen Gehirn und Körper. So wird Stress reduziert und Leistung gefördert. Es wird erfahrbar, dass gehirnfreundliches Lernen mit Bewegung und physischen Fähigkeiten zu tun hat.

In meinen Blogartikeln über die 4 Säulen des Immunsystems habe ich bereits ein paar der 26 Übungen vorgestellt.

Corona-Stress leichter lernen

Zeichnung von Ingrid Schröter

 

 

Weitere Informationen über mich und meine Arbeit findet ihr auf meiner Website https://leichtigkeit-im-leben.de/

Anfragen bitte unter https://leichtigkeit-im-leben.de/kontakt/

Ich freue mich auf euch!

 

Die 3. Säule des Immunsystems: Entspannung

Die 3. Säule des Immunsystems: Entspannung

Die guten Seiten der „schlechten“ Zeiten

Wo Schatten ist, da ist auch Licht. Gerade jetzt, in dieser Zeit, die so schnell so viel verändert, appelliere ich an euch, diesen Gedanken zuzulassen. Denn ihr habt es selbst schon bemerkt, dass es neben den Schattenseiten von Corona auch die lichtbringenden Aspekte bringt. Viele von uns haben jetzt statt eines stressigen Alltags sehr viel Ruhe, an die sie sich gewöhnen müssen. Entspannung ist eine wichtige Säule unseres Immunsystems. Wir interessieren uns, wie es unseren Nachbarn geht, bieten Hilfe an über alle zur Verfügung stehenden Medien. Wir spielen wieder mehr mit unseren Kindern und werden dabei kreativ.

Kreativität

Foto von Sharon McCutcheon von Pexels

Wir schicken nicht, wie gewohnt, liebe Grüße, sondern wünschen: Bleib gesund! Und es ist nicht irgendeine belanglose Redensart, sondern der Ausdruck eines Gefühls der Gemeinschaft mit unseren Lieben. Wir halten respektvollen Abstand und drängeln uns beim Bäcker nicht mehr vor.

Unser soziales Leben wird gerade auf eine neue Stufe gestellt. Was sich anfänglich unbequem anfühlt, hat auf die Dauer viel Positives. Wir achten viel mehr aufeinander, wir beachten die Menschen um uns herum und interessieren uns für sie. Wir sehen uns nicht mehr als alleiniger Mittelpunkt in unserem Leben.

Eine Zeit der Langsamkeit hat begonnen. Und in dieser Langsamkeit ist es möglich, innezuhalten und unser bisheriges, stressbestimmtes Leben unter die Lupe zu nehmen. Ich bin gespannt, was sich daraus in den nächsten Wochen und Monaten entwickeln wird und was nach der Krise davon bleibt…

 

Von der Kontrolle ins Vertrauen gehen

Vielerlei Sorgen im Hintergrund lassen Menschen schwer in die innere Ruhe finden. Das höre ich in diesen Tagen bei meinen zahlreichen Telefonaten immer wieder.

Diese neue, unbekannte Situation flößt uns Angst ein. Wir haben unser Leben plötzlich nicht mehr in der gewohnten Weise unter Kontrolle. Alte, sichere Strukturen haben sich in Windeseile aufgelöst, aber die neuen Strukturen sind noch nicht in Sicht.

In dieser Zeit kommt ein wichtiger Faktor ins Spiel – Vertrauen. Kontrolle war gestern, Vertrauen ist die neue Eigenschaft, mit der wir uns anfreunden dürfen. Doch wie sollen wir das schaffen? Bei Vielen sind die Gedanken noch in einer Negativspirale gefangen und Ängste und Unsicherheiten feuern sich gegenseitig an. Stress pur!

 

Vom Stress in die positive Einstellung

Im Brain-Gym®-Programm gibt es einige einfache, aber sehr effiziente Übungen, um aus dem Stress zu kommen und eine positive Einstellung zu gewinnen. Zwei davon stelle ich euch in diesem Blogartikel vor:

  • Bauchatmung
  • Hook-ups

 

Bauchatmung für die Entspannung

Was ist so besonders an der Bauchatmung? Schaut mal einem Baby oder Kleinkind zu, wie es atmet, wenn es schläft. Bauch und Brustkorb heben und senken sich gut sichtbar. Es sieht sehr entspannt aus, oder? Und genau das fehlt uns, wenn wir im Stress sind.

Der momentane Stress in Corona-Zeiten spielt sich sehr stark in unseren kreisenden Gedanken ab. Zukunftssorgen und –ängste können wir sogar körperlich spüren. Streit in der Familie, weil man schon so lange dicht aufeinander hängt, lässt uns ebenso keine Ruhe finden.

Ein Symptom, an dem wir erkennen können, dass wir gestresst sind, ist unsere Atmung. Sie wird flach und geschieht nur noch hoch oben in der Brust. Wenn wir uns bewusst unserem Atem hinwenden, bemerken wir, dass wir ihn sogar zeitweise anhalten. Diese sogenannte Stressatmung führt dazu, dass wir unserem Körper zu wenig Sauerstoff zuführen. Unser Gehirn, unser Denken und Sprechen und unsere Bewegungen brauchen jedoch viel Sauerstoff.

Sehr hilfreich, um aus dieser Stressatmung herauszukommen, ist die Konzentration auf die Bauchatmung. Es ist so einfach, dass wir schon gar nicht mehr wissen, wie gut sie uns tut. Deshalb kommt hier eine kurze, einfache Beschreibung:

Zeichnung von Ingrid Schröter

  • Hände auf den Bauch legen
  • In kurzen Stößen beim Ausatmen alle Luft aus der Lunge pressen, dann langsam tief einatmen
  • Jetzt mit der Bauchatmung beginnen. Dabei hebt sich der Bauch- und Brustraum beim Einatmen wie ein Luftballon, der aufgepustet wird
  • Der Atem soll den Brustkorb und Bauchraum in alle Richtungen ausdehnen
  • Bevor du ausatmest, mache bewusst eine kurze Pause von ca. einer Sekunde
  • Danach tief ausatmen
  • Die Phase des Ausatmens sollte etwas länger sein als die des Einatmens
  • Nun wiederhole diese Übung so lange bis du die körperliche Entspannung spürst

 

Mit Hook-ups aus dem Stress kommen

Ein weiterer negativer Effekt der Stresssituation ist, dass unsere Verdauungsvorgänge stoppen. Unsere Bauchorgane werden deutlich weniger mit Blut versorgt, denn alles verfügbare Blut wird zur Versorgung unserer Extremitäten gebraucht. Unser geniales Körpersystem trifft in Windeseile alle möglichen Vorkehrungen, um uns für Kampf oder Flucht zu wappnen. Das konnte unseren Vorfahren, die noch in Höhlen lebten, bestimmt oft das Leben retten, aber in Lebensgefahr sind wir heutzutage selten. Auch das Gehirn wird weniger mit Blut und Sauerstoff versorgt. Deshalb fallen uns unter Stress keine lösungsorientierten Gedanken ein. Streit ist dann sozusagen unser Kampf und Türenknallen unsere Flucht. Wer kann in diesem Zustand noch für die Schule lernen oder konzentriert im Homeoffice arbeiten?

Schnelle Hilfe bringt eine der wichtigsten Übungen aus dem Brain-Gym®-Programm, die Hook-ups. Die Kurzversion zeige und beschreibe ich euch hier:

Hook-ups Brain-Gym Entspannung

Zeichnung von Ingrid Schröter

  • Setze dich bequem auf einen Stuhl oder Hocker
  • Lege deinen linken Fuß über den rechten
  • Strecke jetzt deine Arme nach vorne aus und lege das linke Handgelenk über das rechte
  • Drehe nun die Handflächen zueinander und verschränke die Finger
  • Drehe die Hände nach unten und ziehe sie zur Brust
  • In dieser Haltung atme nun tief und ruhig ein und aus (Bauchatmung), schließe die Augen und entspanne dich
  • Beim Einatmen legst du die Zunge oben an den Gaumen hinter die Schneidezähne und beim Ausatmen nimmst du sie wieder herunter
  • Du kannst diese Übung so lange machen, wie es sich für dich gut anfühlt. Mindestens eine Minute sollte es schon sein
  • Wenn du dich bereit fühlst, löse die Haltung der Arme und stelle die Füße nebeneinander
  • Führe nun für ein paar Atemzüge die Fingerspitzen vor der Brust zusammen.
  • Spüre die Veränderung! Wie fühlst du dich jetzt?

Sobald durch diese Übung die Blut- und Sauerstoffversorgung wieder überall ankommt, wo sie im stressfreien Zustand gebraucht wird, bist du wieder mit dir verbunden und es geschieht Folgendes:

  • Du findest Ruhe und Ausgeglichenheit
  • Deine Einstellung wird positiver
  • Du gehst aus dem Stress/Drama
  • Das Geplapper in deinem Kopf hört auf und du kannst klar denken
  • Wenn du Stress erlebst, koppelst du dich von deinem Körper ab. Mit Hook-ups kommst du wieder in Verbindung
  • Die Blutversorgung wird von den Extremitäten (Kampf, Flucht) zurück zur Körpermitte gebracht

Du kannst diese Übung auch anwenden:

  • bei übertrieben heftigen Reaktionen
  • wenn du Entscheidungen treffen musst
  • vor Prüfungen und allen Herausforderungen
  • zum Einschlafen (Übung im Liegen durchühren)
  • für besseres Gleichgewicht

Ich hoffe, ich konnte dir ein paar Anregungen geben, die für dich in Krisenzeiten aller Art hilfreich sind. Wenn du mehr über die Möglichkeiten mit Brain-Gym® wissen möchtest, schreibe mir gerne über mein Kontaktformular. Ich biete auch in Hamburg und Bremen Kurse an, in denen du alle 26 Übungen lernen kannst.

 

Die 2. Säule des Immunsystems: Verhalten

Die 2. Säule des Immunsystems: Verhalten

Kontaktverbot – Social Distancing – Homeoffice – und was noch?

Und wie soll das alles weitergehen? Da fällt es schwer, immer die Ruhe zu bewahren. Angst und Unsicherheit machen sich breit. Dabei ist es für unser Immunsystem aber unabdingbar, dass wir cool bleiben, denn unter Stress verbraucht unser Körper eine immense Menge an Vitaminen, vornehmlich Vitamin C. Dieses dient als „Radikalefänger“. Und freie Radikale entstehen u. A. durch negativen – also Distress – in unserem Körper mit dem Auftrag, unsere Zellen zu zerstören.

Einfache Wege aus dem Stress

Ihr habt sicher schon gesehen, wie sich jemand die Hand auf die Stirn legt und dabei eventuell den Arm auf dem Tisch abstützt. Diese Haltung bewirkt, dass unser Denkerhirn, der präfrontale Cortex, der sich direkt hinter der Stirn befindet, angeschaltet wird. Im Brain-Gym®-Programm aus der Kinesiologie ist dies eine von 26 einfachen und sehr effizienten Übungen. Du erreichst mit der Handfläche deine beiden Stirnbeinhöcker, die sich zwischen Augenbrauen und Haaransatz befinden. Wenn du diese leicht hältst, aktivierst du deine Gehirnströme in diesem Bereich und spürst schon bald eine Erleichterung.

Diese Haltung kannst du so lange beibehalten, bis du mit seinen Gedanken abschweifst. Eventuell hast du sogar eine neue Idee gefunden, die du umsetzen kannst. Auch wenn du nicht einschlafen kannst oder nachts aufwachst, kann diese kleine Übung hilfreich sein.

Positive Punkte Brain-Gym

Zeichnung von Ingrid Schröter

 

Eine weitere einfache und geniale Möglichkeit besteht darin, den Tag über mehr stilles Wasser zu trinken. Unter Stress verbraucht unser Körper deutlich mehr Flüssigkeit. Da wir zu ca. 70% aus Wasser bestehen, unser Gehirn sogar zu über 80%, wirkt sich schon ein Verlust von wenigen Prozenten negativ auf die Übertragung von Nervenimpulsen aus.

Nie war er so wichtig wie heute, der geordnete Tagesablauf

Auch wenn wir innerhalb kürzester Zeit aus unserem gewohnten Rhythmus gerissen wurden, können wir selbst dafür sorgen, unsere Zuhause-Tage zu strukturieren. Denn, mal ehrlich, wie fühlen wir uns, wenn wir ständig nur „rumhängen“? Ein oder zwei Tage ist das vielleicht noch ganz nett, aber dann?

Ich habe in meinem Bekanntenkreis eine 89jährige Dame, die in dieser Hinsicht mein großes Vorbild ist. Obwohl sie zurzeit nicht die Wohnung verlässt, macht sie sich jeden Morgen hübsch, wie sie sagt. Das bringt schon die erste gute Laune. Danach meditiert sie und verwöhnt sich mit einem liebevoll gedeckten Frühstückstisch. Fröhliche Musik und das Tanzen durch ihre Wohnung runden den Vormittag ab.

Wenn wir zurzeit morgens nicht mit den Hühnern aufstehen müssen, sind wir dazu geneigt, auch später zu Bett zu gehen. Das ist verständlich. Lange Zeit hielt sich die Weisheit, dass der gesündeste Schlaf der vor Mitternacht sei. Diese Erkenntnis stammt allerdings aus Zeiten, als die Menschen noch sehr zeitig zu Bett gingen. Vielleicht weil es kein Fernsehprogramm gab?

Heute erklärt uns die Wissenschaft, dass es auf die Qualität des erholsamen Tiefschlafes in der ersten Schlafhälfte ankommt. Wichtig ist dabei weniger, wann diese Phase beginnt, sondern wie erholsam sie ist.

Beim Schlafen produziert die Zirbeldrüse Melatonin

Foto von Ivan Oboleninov von Pexels

Wir schlafen während unsere Zirbeldrüse arbeitet

Den erholsamen Schlaf schenkt uns das Hormon Melatonin, das in der Zirbeldrüse (Gehirn) gebildet wird. Melatonin schenkt uns den gesunden Schlaf-Wach-Rhythmus.

Die Bildung des Hormons wird jedoch gehemmt durch Licht, speziell durch blaues Licht, welches vornehmlich von elektronischen Geräten ausgeht. Deshalb ist die sicherste Methode, der Zirbeldrüse die besten Voraussetzungen für die Bildung von Melatonin zu geben, eine Stunde vor dem Schlafengehen auf Smartphone, Laptop und Fernsehen zu verzichten.

Ist unser Melatoninspiegel ausreichend hoch, sind wir tagsüber allgemein leistungsfähiger, konzentrierter und können uns Dinge leichter merken. Als Antioxidans schützt Melatonin auch noch unsere Nervenzellen.

Freie Radikale durch Rauchen und Alkohol

Alkohol und Rauchen schaden dem Immunsystem

Bild von Thorsten Frenzel auf Pixabay

Ein Übermaß an sogenannten „Freien Radikalen“ schwächt die körpereigene Abwehr. Als Zwischenprodukt unseres Stoffwechsels entsteht eine gewisse Menge dieser freien Radikale. Damit kann unser Körper umgehen. Wenn jedoch diese hochreaktiven und aggressiven Sauerstoffverbindungen beispielsweise durch Rauchen und Alkohol unser System überladen, kommt es zu sogenanntem oxidativem Stress, bei dem im Übermaß Zellen zerstört werden. Die gesundheitlichen Auswirkungen sind auf die Dauer weitreichend, vor allem in Zeiten erhöhter Infektanfälligkeit, wie wir sie derzeit erleben.

Um die exponentiell gestiegene Anzahl freier Radikale unschädlich zu machen, verbraucht unser Immunsystem eine große Menge an Vitamin C, die nicht ausreichend vorhanden ist.

Rauchen belastet die Lunge

Diese Erkenntnis ist nicht gerade neu, aber in Corona-Zeiten hat sie eine noch größere Bedeutung, wie Virologen und Wissenschaftler der Yale-Universität bestätigen. Die auf diese Weise mehr oder weniger vorgeschädigte Lunge und Atemwege seien anfälliger gegenüber verschiedenen Atemwegserkrankungen.

Nun ist es sicherlich für viele Raucher schwierig, von jetzt auf gleich ganz auf den Glimmstängel zu verzichten. Eine Reduzierung des täglichen Quantums ist schon der erste Schritt in die richtige Richtung. Mit Hilfe erfahrener Kinesiologen lassen sich die emotionalen Hintergründe für das Rauchen ergründen. Spezielle Techniken, z. B. Klopftechniken gekoppelt mit Affirmationen, unterstützen sehr gut die Entwöhnung vom Rauchkonsum. In dieser Zeit des Social Distancing biete ich sogenannte „Balancen“ auch per Videokonferenz an.

Alkohol schwächt das Immunsystem

Hier kommt es natürlich auch auf die Menge an, die eine mehr oder weniger starke Auswirkung hat. In moderaten Mengen wirkt Alkohol dämpfend auf das Immunsystem, d. h. dass die körperlichen Abwehrmechanismen eingeschränkt werden. Die weißen Blutkörperchen schütten nicht mehr die notwendige Menge an „Fresszellen“ aus, die zur Bekämpfung von Infekten benötigt werden.

Auch die Produktion von Interferon, einem körpereigenem Botenstoff, der im Falle eines Angriffs von Viren oder Bakterien das Immunsystem alarmiert, wird gelähmt.

Abnehmen stärkt das Immunsystem

Durch die derzeit eingeschränkten Bewegungsmöglichkeiten verändern sich zahlreiche Lebensgewohnheiten. Mehr essen und weniger bewegen… Das kann uns das ein oder andere Kilogramm mehr an Gewicht bescheren. Die gute Nachricht daran ist: Wenn wir uns dessen bewusst sind, können wir gegensteuern. Wie wäre es beispielsweise mit intermittierendem Fasten, auch Intervallfasten genannt? Wir reduzieren zwar nicht die Menge der Nahrung, aber die Zeit, in der wir sie zu uns nehmen. Auf diese Weise haben wir täglich einen kurzen Fasteneffekt.

Wichtig ist, dass wir nicht nur Fettpölsterchen abbauen, sondern auch Muskelmasse erhalten oder bestenfalls sogar aufbauen. Das ist auch in Zeiten längeren Aufenthaltes zu Hause möglich. Wie bereits in meinem Blogbeitrag „Säule 1- Bewegung“ beschrieben, gibt es sehr praktikable kostenlose Apps mit Fitnessübungen für das Wohnzimmer.

Und wenn ihr euch an den Anfang dieses Blogbeitrages erinnert, in dem es um einen geordneten Tagesablauf geht, habt ihr ein paar motivierende Bestandteile durch das tägliche Sportprogramm hinzugewonnen.

Wünscht ihr Unterstützung zu einem oder mehreren der aufgeführten Themen, dann schreibt mich gerne an über mein Kontaktformular. Momentan nutze ich gerne für Balancen das Medium der Videokonferenz.

Ich schließe diesen Beitrag ab mit einem nach wie vor aktuellen Zitat von Arthur Schopenhauer, einem großen Philosophen des 19. Jahrhunderts, das da lautet:

Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts.

Die 1. Säule des Immunsystems: Bewegung

Die 1. Säule des Immunsystems: Bewegung

Gerade in Corona-Zeiten ist Bewegung wichtig!

Mehr denn je ist es in Corona-Zeiten wichtig, dass wir uns regelmäßig bewegen, und zwar nicht nur von der Couch zum Kühlschrank und zurück. Bewegung bringt Sauerstoff in unsere Zellen und trainiert unseren Kreislauf. Bewegung benötigt der Körper auch, um Schlacken, Säuren und Gifte loszuwerden, denn sie belasten unseren gesamten Organismus und unser Immunsystem.

Dabei reichen täglich 30 Minuten leichtes Fitnesstraining bereits aus. Gerade von allzu großer körperlicher Anstrengung – Vorbereitung auf den ersten Marathon meines Lebens oder ähnlichem – ist jetzt abzuraten.

Ich selbst habe eine kostenlose App gefunden, mit der ich mein tägliches Fitnessprogramm auf meine speziellen Bedürfnisse abstimmen kann. Das macht mehr Spaß als sich ganz alleine am hoffentlich geöffneten Fenster zu bewegen.

Brain-Gym für Gehirn und Körper

Bild Ingrid Schröter

Viele von uns wohnen in einem mehrstöckigen Haus und ärgern sich über zahlreiche Stufen. Euch kann ich jetzt zurufen: „Was habt ihr für ein Glück, ein eigenes Fitnessgerät im Haus zu haben!“ Und falls ihr per Knopfdruck in die höheren Stockwerke gelangen könnt, entscheidet euch lieber für den Treppenlauf, sogar mit Einkaufstaschen.

Euer Lymphsystem wird sich auch freuen, wenn ihr nach zu langem Videospielen und Co. ein paar Armkreise vorwärts und rückwärts einlegt. Die Abteilungen „Brain-Gym® und Touch for Health“ der Kinesiologie kennen noch eine Reihe von weiteren Möglichkeiten, das Lymphsystem zu unterstützen. Ich biete euch an, diese Möglichkeiten kennenzulernen. In diesem Bereich sind Schulungen per Video-Konferenz eine praktikable Möglichkeit.

Anti-Stressprogramm – Glücksgefühle durch Bewegung

Die vielen Stunden, die wir nun vermehrt in den eigenen vier Wänden verbringen, können Spaß machen, haben aber auch ihre Tücken. Wir geraten durch die neue, unsichere Situation, die alle Lebensbereiche betrifft, verstärkt unter Stress. Euch ist sicher bekannt, dass unser Körper sich bei Stress auf Kampf oder Flucht vorbereitet. Dies tut er, indem er spezielle Hormone produziert und in den Blutkreislauf ausschüttet.

Stresshormone werden ausgeschüttet

  • Adrenalin (Furcht) und Dopamin
  • Testosteron, Noradrenalin (Ärger)
  • Cortisol (Depression, Kontrollverlust)

und müssen vom Körper abgebaut werden

Dieses seit Menschengedenken funktionierende System hat durchaus immer noch seine Berechtigung, aber nur, wenn wir die zur Verfügung gestellten Hormone auch für ebendiesen Kampf oder Flucht einsetzen. Tun wir aber nicht. Und nun ist unser Körpersystem gefordert, weil es diese Stoffe wieder abbauen muss. Hier wirkt Bewegung tatsächlich wie Balsam und entlastet Körper, Geist und emotionales Gleichgewicht.

Wer sich zusätzlich mindestens 30 Sekunden zu einem Lächeln überwinden kann, spürt bald auch noch ein kleines Glücksgefühl.

Lächeln und Lachen für unsere Glückshormone

Bild von StockSnap auf Pixabay

Kleine Übung, um unerwünschten Körperbewohnern die rote Karte zu zeigen

Sind wir längere Zeit im Ungleichgewicht der 4 Säulen des Immunsystems, haben Viren, Bakterien, Pilze und allerlei andere Kleinstlebewesen leichtes Spiel. Unser Mikrobiom gerät aus dem Gleichgewicht und wird durch sie geschwächt.

Unerwünschte Mikroben, sozusagen Schmarotzer, die unser mikrobielles Gleichgewicht im Körper stören, haben eine ganz niedrige Schwingung. Sie mögen keine Energie, keine Erschütterungen. Das können wir uns zunutze machen. Es muss eine intensive Energie sein, die sie rauswirft. Bei schwacher Energie verstecken sie sich.

Hier verrate ich euch eine erprobte Möglichkeit, energetisch Kontakt mit diesen Schmarotzern aufzunehmen und sie sozusagen des Platzes zu verweisen:

Begebt euch gedanklich auf die Ebene der Schmarotzer und befehlt ihnen:

  • „Ihr geht jetzt! Ich bin der Meister/die Meisterin in meinem Körper und in meinem Leben.
  • Nur ich stelle dir Regeln auf für alle, die sich in meinem Körper aufhalten und alle halten sich daran!
  • Ich nehme meinen Raum und Platz voll ein!“

Danach stampft ihr kräftig und energisch mit beiden Füßen nacheinander auf und atmet tief aus.

Diesen Vorgang könnt ihr mehrmals wiederholen, immer wenn ihr das Gefühl habt, klare Worte richten zu müssen an die „Fremdbesatzer“.

Mein Tipp: Probiert die verschiedenen Vorschläge aus und werdet kreativ dabei! Es ist zu eurem Vorteil in diesen bewegenden Zeiten…

 

Es gibt keine „guten“ und „schlechten“ Emotionen

Es gibt keine „guten“ und „schlechten“ Emotionen

Jede gelebte Emotion unterstützt unser seelisches Gleichgewicht.

Emotionen dürfen da sein, sie sitzen aber nicht am Steuer.

Wie ist das zu verstehen?

Es ist mir wichtig, dies einer großen Leserschaft bewusst zu machen, damit der Gedanke weitergetragen wird. Lest weiter und staunt…

  • Wie geht es dir, wenn du dich über deinen Chef, einen Arbeitskollegen, deinen Nachbarn, deinen Partner… ärgerst und deinen Frust unterdrückst?
  • Was passiert mit dir, wenn du dir ständig Sorgen über deine finanzielle Situation machst und aus dem Gedankenkarussell nicht aussteigen kannst?
  • Was fühlst du, wenn du nach einem guten Bewerbungsgespräch doch eine Absage bekommst?
  • Was geht in dir vor, wenn du hörst, dass dein Ex eine Neue hat, dazu jünger und sooo attraktiv?
  • Wie fühlt sich das Aufwachen nach einem Sekundenschlaf auf der Autobahn an?
  • Über welche Themen grübelst du nach und kommst nicht aus dem Hamsterrad heraus?

Diese Liste kann jeder für sich bestimmt beliebig fortsetzen. Wir sind in unserer heutigen Gesellschaft sehr häufig, ja sogar oft mehrmals täglich, Situationen ausgesetzt, die sich irgendwo tief in uns nicht gut anfühlen.

 

Emotionen in Schubladen

Im Laufe unseres Lebens sammeln wir so eine unzählige Menge an nicht gelebten Emotionen, die wir meistens auf eine der beiden folgenden Arten ablegen:

  • Schublade Nr. 1:

Wir unterdrücken die Emotion und hoffen bzw. glauben, dass sie sich mit der Zeit schon abschwächen wird und wir sie vergessen.

  • Schublade Nr. 2:

Wir stecken in unserer Wut, Angst, Eifersucht, Sorge oder Trauer fest. Sie haben uns fest im Griff und wir lassen sie zu unpassender Zeit an Anderen oder an uns selbst aus.

Beides keine gute Idee, denn unser Körper und sein Zellgedächtnis vergessen nie etwas. Sie erinnern uns über die verschiedenartigsten Symptome im Laufe der Jahre immer wieder und immer vehementer daran. Oft bemerken wir die ersten Hinweise gar nicht oder wollen sie nicht wahrhaben und betäuben Symptome mit allerlei raffinierten und ungeeigneten Maßnahmen, allen voran Medikamente und Alkohol.

Schauen wir nun doch einmal genauer in die Emotionsschubladen hinein:

 

Emotions-Schublade 1

Die oft vollgestopfte Schublade Nr. 1 der unterdrückten Emotionen lässt uns nicht unser volles Potenzial und unsere Lebendigkeit leben. Wir haben die Schublade abgeschlossen und wissen nicht mehr, wo wir den Schlüssel hingelegt haben. Also leben wir auf Sparflamme, vorsichtig und ängstlich, damit nicht noch mehr in diese Schublade geschoben werden muss.

Ein konkretes Beispiel finden wir in der deutschen Nachkriegszeit. In den Familien wurden Emotionen sehr oft unterdrückt. Unsere Eltern und Großeltern waren schwer traumatisiert. Man sprach damals von der „deutschen Angst“. Es war die Angst vor dem Lebendigwerden. Oft hat der Alkohol den Menschen nach dem Krieg Entspannung gebracht.

Doch was passiert, wenn diese Ängste nicht aufgearbeitet werden? Sie „arbeiten“ im Hintergrund und melden sich von Zeit zu Zeit durch körperliche Symptome, die wir verständlicherweise nicht in einen Zusammenhang mit ihnen bringen.

Emotionen, die wir lange Zeit unterdrückt haben, werden auch an unsere Kinder und Enkel weitergegeben. Wer sich hier tiefergehende Informationen anlesen möchte, dem empfehle ich das Buch „Kriegsenkel“ von Sabine Bode. In einem späteren Artikel werde ich darauf ausführlicher eingehen.

 

Emotions-Schublade 2

Bevor wir uns nun mit den einleitenden Sätzen dieses Artikels näher befassen, schauen wir noch in Schublade Nr. 2:

Habt ihr schon einmal jemanden getroffen, der immer nur Schlimmes und Schlechtes erlebt? Jemanden, der nur negative Nachrichten verbreitet? Jemanden, der behauptet, dass das Gute nur den Anderen passiert? (Achtet einmal genau auf die Haltung, den Gang, die Stimme und den Gesichtsausdruck dieses Menschen und vergleicht sie mit denen auf der Sonnenseite des Lebens. Es fallen euch bestimmt Unterschiede auf.) Kennt ihr auch die ewigen Nörgler, denen nichts recht ist? Und dann sind da noch die mit den ständigen Wutausbrüchen, die alle um sich herum tyrannisieren.

Die Schublade-2-Besitzer leben im Unterschied zu den ersteren ihre Emotionen aus, aber… sie sind in ihnen steckengeblieben. Wut, Angst, Eifersucht, Hass, Sorge, Trauer, Gier usw. begleiten sie tagtäglich und sie kommen kaum mehr auf ein entspanntes Level.

Zum einen sind diese Menschen sicher nicht besonders glücklich über ihre Situation, zum anderen reagiert die Umwelt entsprechend ablehnend. Unser Verhalten spiegelt sich in unserem Gegenüber wider. Ihr habt sicher schon öfter den Spruch gehört: „Wie man in den Wald hineinschreit, so kommt es heraus.“

Weder Unterdrücken noch Feststecken in Emotionen machen unser Leben lebenswert. Die Emotionen dürfen da sein, aber sie sitzen nicht am Steuer. Das soll heißen, dass wir mit unserem Vorderhirn entscheiden und uns nicht von unserem Limbischen System (also dem Teil des Gehirns, das für die emotionalen Reaktionen zuständig ist) steuern lassen sollten.

 

Emotionen müssen geübt werden!

So wird Ihr Körper das plötzlich aktivierte Adrenalin schnell wieder los

Wir dürfen unsere Emotionen entdecken und uns mit ihnen verbünden. Denn sie sind alle wichtig und ein Teil von uns. Daher gibt es keine „guten“ und keine „schlechten“ Emotionen.

In der Begleitenden Kinesiologie gibt es verschiedene Möglichkeiten, diesen Umgang mit den eigenen Emotionen zu erlernen und alte Verhaltens- und Glaubensmuster aufzulösen. Möchten Sie dies in einer Probesitzung kennenlernen? Schreiben Sie mir eine E-Mail oder rufen Sie mich an…